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Dienstag, 15. Juli 2008 um 10:24 |
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Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist eine Herausforderung. Es gibt viele Gründe und viele Ideen für eine Beteiligung und trotzdem sind Erfolge teilweise Mangelware.
Das ist natürlich kein Grund, es nicht weiter zu versuchen. In Lichtenberg gibt es seit Januar 2008 eine Koordinierungsstelle für Kinder- und Jugendbeteiligung. Manuela Elsaßer ist nun die Ansprechpartnerin für Kinder und Jugendliche. Erreicht werden soll, dass die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen - über „Teilhabe, Mitwirkung, Mitbestimmung“ bis hin zu den höchsten Formen der Partizipation „selbstbestimmtes sowie selbstverwaltetes Arbeiten und Handeln“ als selbstverständlich betrachtet wird.
Junge Menschen sollen sich zu Persönlichkeiten entwickeln, die sich auch später im Gemeinwesen aktiv einbringen werden. Auch der Bürgerhaushalt kann eine Form der Beteiligung für Kinder und Jugendliche sein. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass es durchaus ein Interesse gibt. Doch empfinden junge Menschen oft diesen Prozess für zu langwierig, die Stadtteilkonferenzen sind eher nicht so attraktiv oder sie wissen erst gar nichts darüber. Zumindest das letztere soll nun geändert werden. Am Donnerstag, den 17. Juli tagt wieder die Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Die Linksfraktion hat für diese Tagung einen Antrag gestellt, der einen Beschlusstext für einen Kinder- und jugendfreundlichen Bürgerhaushalt beinhaltet. Geplant ist eine kinder- und jugendgerechte Präsentation des Bürgerhaushaltes, die vor allem in Schulen gezeigt werden kann. So können sie sich informieren und bekommen vielleicht Lust zum mitmachen. Nachtrag 18. Juli 2008: Der Antrag wurde von der BVV in den Ausschuss Haushalt, Personal und Verwaltungsmodernisierung überwiesen. Ziel ist es, noch einige Kriterien zu formulieren. Der Ausschuss tagt das nächste Mal am 3. September um 19 Uhr im Rathaus Lichtenberg. Bis dahin ist Sommerpause. |