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Aktueller Stand zu den Obdachlosen an der Rummelsburger Bucht:

Das vor Weihnachten verabredete Räumungsmoratorium hat weiter Gültigkeit.

Zurzeit sind noch etwa 25 Bewohner*innen an der Rummelsburger Bucht. Mitarbeiter*innen von Karuna sind seit drei Wochen mit den Bewohner*innen regelmäßig in Kontakt, um ihnen zum einen konkret jetzt zu helfen z.B. mit Zelten und Schlafsäcken und zum anderen, um mit ihnen eine bessere Unterbringung zu beraten. Hierfür finden individuelle Gespräche statt, damit die Chance besteht, tragfähige Lösungen für alle zu finden.

 

Auch auf Wunsch der Bewohner*innen wird zurzeit sonstiger Unrat, der sich in den letzten Monaten auf unterschiedliche Weise ansammelte, auf dem Gelände beseitigt. Gleichzeitig wird Wildwuchs zurück geschnitten, explizit nur auf dem nicht bewohnten Teil des Geländes. Das gleiche gilt für die Umzäunung. Ende der Woche wird eine Firma beauftragt, gegen die Ratten vorzugehen. Die hygienischen Zustände sind derzeit nicht akzeptabel. Zur Verbesserung der Situation plant die Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und Wohnen die Errichtung einer mobilen Toilette. Des Weiteren ist mit dem von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales beauftragten Träger KARUNA vereinbart, dass SenStadtWohn als Grundstückseigentümer einen (mobilen) Bauwagen zulässt, um die Sozialarbeit zu unterstützen.
Alle Maßnahmen basieren auf Absprachen zwischen den zuständigen Senatsverwaltungen, den Bezirken Lichtenberg und Friedrichshain-Kreuzberg und in enger Kooperation mit der Sozialgenossenschaft Karuna.

Die Information, dass das Obdachlosen-Camp geräumt wurde, kann ich nicht bestätigen. Eine Beräumung der landeseigenen Flächen hat nicht stattgefunden. Es wurde und wird niemand auf dem Gelände geräumt. Alle Behörden bestätigten mir das heute nochmals. Die Bewohner*innen begrüßen die aktuellen Maßnahmen, die auch mit ihnen abgesprochen sind. Vor Ort sind die Mitarbeiter*innen von Karuna in Absprache mit den beteiligten Senatsverwaltungen mit allen im Gespräch.

Zur Sicherheit war ich auch gerade nochmal persönlich da.


Sozial- und Mietrechtsberatung in Lichtenberg

Jurist David Fischer führt seit Januar 2018 eine kostenlose Beratung zu Sozial- und Mietrechtsfragen durch. Diese ersetzt keine anwaltliche Vertretung, es kann aber eine Einschätzung in Ihrer Angelegenheit gegeben werden und Sie erhalten Tipps, welche Schritte zu unternehmen sind.
Bitte melden Sie sich persönlich, per E-Mail (team@hendrikjeklein.de) oder telefonisch (030-98565362) eine Woche vorher an. Die Sprechstunde findet in der Regel jeden zweiten Montag im Monat in der Zeit von 16 bis 18 Uhr im Bürgerbüro Hendrikje Klein und Harald Wolf, Alfred-Kowalke-Straße 14, 10315 Berlin, statt.