Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Laut und entschlossen gegen Nazis

Am 3. Oktober 2020 hat die Neonazipartei „Der III. Weg“ einen Aufzug von 14 bis 20 Uhr in Berlin Lichtenberg angemeldet - genauer gesagt in Hohenschönhausen mit dem Treffpunkt am S-Bahnhof Wartenberg.

Hierzu hat die Bezirksverordnetenversammlung eine Resolution mit Zustimmung der Fraktionen DIE LINKE, SPD, CDU sowie die Verordneten von B90 / Die Grünen verabschiedet.

Der Beschlusstext lautet wie folgt:
"Die Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg stellt sich entschlossen gegen jegliche rassistischen und extrem rechten Veranstaltungen und Denkweisen."

Dies ist ein wichtiges und richtiges Zeichen. Claudia Engelmann führte dazu aus:

„Der III. Weg“ gründete sich 2013 und wird vor allem durch Mitglieder aus inzwischen verbotenen extrem rechten Kameradschaftsnetzwerken getragen. Die Partei versteht sich als völkisch-nationalistische Elite und ihr Programm ist eng an das Parteiprogramm der NSDAP angelehnt.

Zuletzt führte im August 2018 der extrem rechte „Heß-Gedenkmarsch“ nach einer kurzfristigen Verlegung der Aufmarschroute durch Lichtenberg. Dennoch wurde der Aufmarsch durch viele Engagierte vor Ort die ganze Zeit von Protesten begleitet und musste mehrmals unterbrochen werden. Vielfältige Proteste an unterschiedlichen Orten und sichere Anlaufpunkte für die Nachbarschaft sind die beste Voraussetzung für erfolgreiche Proteste gegen extrem rechte Aufmärsche im Bezirk."

Daher kommen wir auch wieder am 3.10. ab 11 Uhr am S und U Bahnhof Lichtenberg zusammen, um laut und entschlossen gegen Nazis zu demonstrieren. Danach fahren wir gemeinschaftlich nach Hohenschönhausen!

Hier der offizielle Aufruf des

Bunter Wind für Lichtenberg

licht-blicke.org/wp-content/uploads/2020/09/20-10-03_Aufruf-Bunter-Wind-fuer-Lichtenberg.pdf

Sowie zur verabschiedeten Resolution


Sozial- und Mietrechtsberatung in Lichtenberg

Jurist David Fischer führt seit Januar 2018 eine kostenlose Beratung zu Sozial- und Mietrechtsfragen durch. Diese ersetzt keine anwaltliche Vertretung, es kann aber eine Einschätzung in Ihrer Angelegenheit gegeben werden und Sie erhalten Tipps, welche Schritte zu unternehmen sind.
Bitte melden Sie sich persönlich, per E-Mail (team@hendrikjeklein.de) oder telefonisch (030-98565362) eine Woche vorher an. Die Sprechstunde findet in der Regel jeden zweiten Montag im Monat in der Zeit von 16 bis 18 Uhr im Bürgerbüro Hendrikje Klein und Harald Wolf, Alfred-Kowalke-Straße 14, 10315 Berlin, statt.